Erlebt das Festnetztelefon ein Comeback, weil Eltern bei der Bildschirmzeit gegensteuern?
Immer mehr Familien setzen auf Festnetztelefone und bildschirmlose Geräte, statt ihren Kindern ein Smartphone zu geben.
Von Greg Chrystall
Millie Giles berichtet bei Sherwood News über einen Trend, den wir schon länger aufmerksam verfolgen: Familien, die sich für ihre Kinder bewusst für ein Festnetztelefon statt für ein Smartphone entscheiden.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Ende 2024 waren knapp 79 % der US-Haushalte ausschließlich mobil erreichbar, und nur 0,9 % verließen sich allein auf das Festnetz. Das klassische Kupfernetz verschwindet rasant: AT&T hat angekündigt, den alten Kupferdienst abzuschalten, und verweist dabei auf jährliche Kosten von 6 Milliarden US-Dollar. Das Festnetz, wie wir es kannten, ist im Grunde Geschichte.
Doch der Bedarf, den es gedeckt hat, ist nicht verschwunden. 57 % der Kinder in den USA besitzen mit zwölf Jahren ein Smartphone, und fast 40 % der unter Zweijährigen nutzen bereits Geräte – kein Wunder, dass Eltern immer öfter nach Alternativen suchen. Manche installieren altmodische Festnetzanschlüsse. Andere setzen auf neue Anbieter, die WLAN-fähige, bildschirmlose Telefone speziell für Kinder entwickeln.
Genau deshalb haben wir Barnluren gebaut. Die alte Festnetzinfrastruktur verschwindet, aber der Wunsch nach einem einfachen, bildschirmfreien Weg, über den Kinder mit Freunden und Familie in Kontakt bleiben, wird immer größer. Wir sind überzeugt: Kommunikation nur mit der Stimme ist ein wichtiger Teil der kindlichen Entwicklung – die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, ohne dass ein Bildschirm dazwischensteht.